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Petlovac

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Über diesen Ort

Petlovac ist ein Dorf und Gemeindesitz in der westlichen Baranja, in einem Gebiet, dessen Identität durch kroatische, ungarische und deutsche historische Schichten geprägt wurde. Die Gemeindegeschichte berichtet, dass deutsche katholische Siedler aus Elsass-Lothringen Wälder rodeten und die Siedlung Blumendorf nannten, also „Dorf der Blumen“; eine Spur dieses Namens findet sich in den alten Höfen und gepflegten Parkanlagen. Auf dem Friedhof von Petlovac ist ein bedeutender deutscher Teil erhalten, weshalb sich gerade dort die vielschichtige Vergangenheit des Dorfes besonders deutlich ablesen lässt. Im Jahr 1757 hatte Petlovac 180 Einwohner und gehörte zur katholischen Pfarrei Luč, während laut der Volkszählung von 1910 im Dorf 926 Menschen lebten, überwiegend Deutsche. Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns und dem Anschluss der südlichen Baranja an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen erhielt die Siedlung 1920 ihren heutigen Namen Petlovac. Die lokale Geschichte erinnert auch an eine Ziegelei, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Teil eines Netzes von 27 Ziegeleien in der Baranja war. Ein heutiger Besuch in Petlovac ist daher vor allem ein Spaziergang durch die Spuren der Besiedlung der Baranja, der Gartentradition, des Friedhofserbes und der Namensänderungen im bewegten 20. Jahrhundert.

Petlovac liegt im westlichen Teil der Baranja und ist heute das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde. Der frühere Name Blumendorf, „Dorf der Blumen“, geht auf deutsche katholische Siedler aus Elsass-Lothringen zurück, die durch die Rodung der Wälder allmählich die Siedlung formten. Die Gemeindegeschichte verbindet diese Blumentradition mit den alten Höfen, Parkanlagen und dem Friedhof von Petlovac, dessen Fläche zu etwa einem Drittel deutsch ist. Die Umbenennung in Petlovac im Jahr 1920 spiegelt den Umbruch nach dem Zerfall Österreich-Ungarns und der Eingliederung der südlichen Baranja in den neuen Staat wider. So verbindet das Dorf auf kleinem Raum die Agrarlandschaft der westlichen Baranja mit dem sichtbaren mitteleuropäischen Erbe seiner einstigen Bewohner.

Sehenswertes

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Was unternehmen

Richten Sie Ihren Besuch in Petlovac am besten auf die Orte aus, die seine Geschichte als Blumendorf vermitteln. Gehen Sie durch die älteren Dorfstraßen und achten Sie auf die Höfe und Parkanlagen, die die Gemeindegeschichte mit dem früheren Namen „Dorf der Blumen“ verbindet. Auf dem Friedhof von Petlovac kann man den deutschen Teil besichtigen, der etwa ein Drittel der Fläche einnimmt und die Spuren der im Zensus von 1910 vorherrschenden Gemeinschaft bewahrt. Ergänzen Sie den Spaziergang, indem Sie nach Elementen der ländlichen Baranja suchen, die mit der ehemaligen Ziegelei verbunden sind – einer von 27, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Region betrieben wurden – sowie mit dem Übergang zum Ortsnamen Petlovac im Jahr 1920.

Ausflüge und Aktivitäten

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Praktische Informationen

Anreise und Mobilität

Petlovac erreicht man über die Staatsstraße D517, die Baranja-Verbindung nach Beli Manastir im Osten sowie nach Belišće und Valpovo südlich der Drau. Aus Richtung Beli Manastir führt die D517 an Širine vorbei weiter nach Petlovac; die lokale Straße aus Luč schließt sich bei der Gemeindeverwaltung an dieselbe Staatsstraße an. Busverbindungen auf diesem Korridor verbinden Petlovac mit Širine, Beli Manastir, Baranjsko Petrovo Selo und Osijek über Bolman, Jagodnjak, Darda und Bilje. Da sich die Abfahrten ändern können, sollte man für eine Reise ohne Auto den Fahrplan vor der Ankunft prüfen, insbesondere für die Rückfahrt aus Petlovac.

Offizieller Tourismusverband(öffnet in neuem Tab)

Häufige Fragen

Wie hieß Petlovac früher?

Deutsche Siedler nannten die Siedlung Blumendorf, also „Dorf der Blumen“; der Name Petlovac wurde 1920 eingeführt.

Was ist das Besondere am Friedhof von Petlovac?

Laut der Gemeindegeschichte macht der deutsche Teil etwa ein Drittel des Friedhofs aus und ist ein wichtiges Zeugnis der einstigen Gemeinschaft von Petlovac.

Hatte Petlovac eine Ziegelei?

Ja, zu Beginn des 20. Jahrhunderts war in Petlovac eine Ziegelei in Betrieb, eine von 27, die damals in der Baranja verzeichnet waren.

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Bildnachweise: Petlovac — Szajci (CC BY-SA 3.0) · Majške Međe, Bolman, Church of St. Nicholas — Ljubomir Damjanovic (CC BY-SA 3.0) · Branjin Vrh — Biljanabekic (CC BY-SA 2.5) · Baranjsko Petrovo Selo — Belirac (Public domain) · Šećerana — Belirac (CC BY-SA 3.0) · Church of St. George — Wéber György (CC BY-SA 3.0) · Dvorac Prandau-Normann u Valpovu — Roko Poljak (CC BY-SA 4.0) · Osijek — Rp031 (CC BY-SA 4.0) · Vukovar — Bybbisch94, Christian Gebhardt (CC BY-SA 4.0) · Varaždin — Krzysztof Golik (CC BY-SA 4.0) · Stubičke toplice — MOs810 (CC BY-SA 4.0)