Mrkopalj
Über diesen Ort
Mrkopalj liegt auf 824 Metern über dem Meeresspiegel in einem Bergkessel, von dem Wege nach Tuk, Begovo Razdolje, Bjelolasica sowie zu den Bijele- und Samarske stijene abzweigen. Der Ort verbindet seine Identität eng mit den Anfängen des kroatischen Skisports: Hier wurde 1913 ein Kurs für vierzehn Skifahrer organisiert, und 1914 fand auf einer sieben Kilometer langen Strecke die erste Skimeisterschaft Kroatiens und Slawoniens statt. Die Schanze unterhalb des Vrhin wurde 1934 errichtet, weshalb sich Mrkopalj zu Recht als Wiege des kroatischen Skisports bezeichnet. Die Winterlandschaft lässt sich heute am einfachsten auf der Čelimbaša kennenlernen, dem Skigebiet unmittelbar beim Ort, während die wärmeren Monate Radwege über die Matić poljana und Wanderzugänge zum strengen Reservat Bijele i Samarske stijene eröffnen. Auf der Fortica sind Spuren einer mittelalterlichen Kirche aus dem 14. oder 15. Jahrhundert zu sehen, und seit 1732 verlief die Karolinenstraße durch den Ort. Ein anderes, dem Gedenken gewidmetes Bild der Bergregion vermittelt die Matić poljana: Dort erinnern 26 Steinmonolithe an 26 Kämpfer, die 1944 in einem Schneesturm ums Leben kamen.
Mrkopalj ist ein Bergort, dessen Entwicklung von der Karolinenstraße, der Forstwirtschaft und dem Wintersport geprägt wurde. Erstmals erwähnt wird der Ort 1477; durch eine Urkunde von 1785 erhielt er den Status eines privilegierten königlichen Marktes, ein eigenes Wappen und ein Siegel. Die heutige Pfarrkirche Muttergottes der Sieben Schmerzen wurde 1854 erbaut; zur Pfarrkirche wurde sie nach der Bombardierung am 6. April 1944, bei der die Kirche des heiligen Philipp zerstört wurde. Die sportliche Identität knüpft an den Skikurs von 1913, die Meisterschaft Kroatiens und Slawoniens von 1914 sowie die erste Skisprungschanze von Mrkopalj aus dem Jahr 1934 an. Diese Verbindung aus historischem Marktort, Skierbe und hochgelegener Berglandschaft unterscheidet Mrkopalj vom Küsten-Kvarner.
Sehenswertes
Die Fortica ist eine archäologische Stätte auf einer Anhöhe oberhalb von Mrkopalj mit den Überresten einer Kirche, wie sie die Frankopanen im 14. oder 15. Jahrhundert für ihre Leibeigenen errichteten. Die Kirche Muttergottes der Sieben Schmerzen stammt aus dem Jahr 1854 und bewahrt die Kontinuität der Pfarrei nach der kriegsbedingten Zerstörung der älteren Kirche des heiligen Philipp. Die Matić poljana zieht Besucher mit einer Gruppe von 26 Steinmonolithen an, die zum Gedenken an 26 Kämpfer aufgestellt wurden, die 1944 in einem Schneesturm ums Leben kamen. Das sportliche Wahrzeichen des Ortes ist die Čelimbaša, deren Hänge unmittelbar am Ort zum Skifahren und Rodeln genutzt werden. In der weiteren Umgebung bilden die Bijele i Samarske stijene das wertvollste Naturziel: eine streng geschützte Karstlandschaft, die über Wanderwege aus dem Gebiet von Mrkopalj erreichbar ist.
- Sonderreservat
Sonderreservat- Strenges Naturreservat
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Was unternehmen
Beginnen Sie den Rundgang auf der Fortica, wo die Überreste einer Kirche aus dem 14. oder 15. Jahrhundert die Geschichte des frankopanischen Mrkopalj erzählen. Gehen Sie anschließend zum Fuß der Čelimbaša; im Winter können Sie dort je nach den aktuellen Bedingungen des Skigebiets Ski fahren oder rodeln. Für eine ganztägige Radtour folgen Sie der Rundstrecke Široka draga: Vom Zentrum geht es über Tuk und das Haus Bijele stijene zur Matić poljana, anschließend führt der Weg durch den Wald zurück zur Čelimbaša. Wanderer mit entsprechender Erfahrung können den Mrkopaljer Wanderweg durch die Samarske stijene erkunden; er wurde 1988 angelegt und am 1. Juli 1990 eröffnet. Für einen ruhigeren Tagesabschluss wählen Sie die Gedenkstätte auf der Matić poljana, wo die Anordnung der 26 Steine im offenen Bergraum besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt.
Ausflüge und Aktivitäten
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Häufige Fragen
Warum wird Mrkopalj als Wiege des kroatischen Skisports bezeichnet?
In Mrkopalj fand 1913 ein Skikurs für 14 Teilnehmer statt, 1914 dann die erste Skimeisterschaft Kroatiens und Slawoniens auf einer sieben Kilometer langen Strecke.
Wofür stehen die 26 Steine auf der Matić poljana?
Die Monolithen erinnern an 26 Kämpfer, die 1944 auf der Matić poljana in einem Schneesturm ums Leben kamen.
Wann wurde der Mrkopaljer Bergwanderweg eröffnet?
Der Weg durch das Gebiet der Samarske stijene wurde 1988 trassiert, hergerichtet und am 1. Juli 1990 eröffnet.
Wie weit ist Begovo Razdolje mit dem Fahrrad von Mrkopalj entfernt?
Die markierte Route vom Zentrum Mrkopaljs nach Begovo Razdolje ist ungefähr sechs Kilometer lang und steigt von 824 auf etwa 1076 Meter an.
Was sieht man auf der Fortica?
Auf der Fortica wurden Überreste einer mittelalterlichen kleinen Kirche aus dem 14. oder 15. Jahrhundert gefunden, die mit der frankopanischen Zeit Mrkopaljs verbunden ist.
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